{"id":260,"date":"2020-02-14T16:31:51","date_gmt":"2020-02-14T16:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--stliches-preuzen-lwb.eu\/?p=260"},"modified":"2020-06-04T17:40:33","modified_gmt":"2020-06-04T17:40:33","slug":"koenigsberger-marzipan-und-schwermer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/ostpreussen\/staedte\/koenigsberg\/koenigsberger-marzipan-und-schwermer\/","title":{"rendered":"Schwermer und das K\u00f6nigsberger Marzipan"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"518\" src=\"https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer-1024x518.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-279\" srcset=\"https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer-1024x518.jpeg 1024w, https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer-300x152.jpeg 300w, https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer-768x388.jpeg 768w, https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer-1536x777.jpeg 1536w, https:\/\/west-ost-preussen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/WhatsApp-Image-2020-02-16-at-22.59.07_Schwermer.jpeg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Eine Kiste K\u00f6nigsberger Marzipan; auf dem Deckel das K\u00f6nigsberger Schloss (Kiste von 2019)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Namen K\u00f6nigsberg i.Pr. sind nicht nur die gro\u00dfen Namen der K\u00f6nige und die Erinnerungen an die Kr\u00f6nungsfeierlichkeit von K\u00f6nig Friedrich I in Preu\u00dfen verkn\u00fcpft, nein K\u00f6nigsberg ist und war vor allem f\u00fcr drei gro\u00dfe Spezialit\u00e4ten bekannt. Da sind zuallererst die ber\u00fchmten K\u00f6nigsberger Klopse, an die jeder denken muss, h\u00f6rt er den Namen K\u00f6nigsberg.<\/p>\n\n\n\n<p>An zweiter Stelle ist da der ber\u00fchmte Weinkeller \u201eBlutgericht\u201c im K\u00f6nigsberger Schloss und ganz nahe des K\u00f6nigsberger Schlosses befand sich das Cafe Schwermer, Produzent des ber\u00fchmten K\u00f6nigsberger Marzipans.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Geschichte des K\u00f6nigsberger\nMarzipans und des Cafes Schwermer soll es in diesem Text gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Gert O. E. Sattler soll das Marzipan auf Zypern und in Griechenland entstanden sein und \u00fcber die Bernsteinstra\u00dfe nach Ostpreu\u00dfen gekommen sein. Andere Quellen hingegen gehen davon aus, dass das Marzipan, wie wir es kennen aus mediterranen L\u00e4ndern, dem Iran, oder aus dem tieferen arabischen Raum stammen soll. Auch f\u00fcr Indien ist \u00fcberliefert, dass es hier eine mit Zuckerrohr vermischte Mandelmasse als Leckerei gegeben haben solle, ob es sich dabei allerdings um eine marzipan\u00e4hnliche Kreation gehandelt hat bleibt umstritten. Auch der Name Marzipan soll von dem arabischen Wort Manthaban abgeleitet sein. Thomas Mann und Sattler hingegen geben an, dass das Wort auch von \u201epanis Marci\u201c &#8211; Brot des Mars abzuleiten sei und das heute als Genussmittel beliebte Marzipan eigentlich ein Soldatenbrot gewesen sein soll.  <\/p>\n\n\n\n<p>Auch reklamierten L\u00fcbeck, Toledo sowie K\u00f6nigsberg f\u00fcr sich die eigentliche Urheberschaft am Marzipan. Allen drei Geschichten ist das besondere Paradoxon zueigen, dass findige Spezialisten w\u00e4hrend einer Belagerung und der damit einhergehenden Hungersnot eine Art \u201eNotbrot\u201c aus Mandeln erfunden haben wollen. Paradox ist dies besonders, da Mandeln, die Grundmasse f\u00fcr Marzipan zu diesen Zeiten besonders teuer waren und es recht unwahrscheinlich ist, dass aus einem solch teuren und exquisiten Rohstoff ein \u201eNotbrot\u201c gebacken wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei, im Jahre 1894 er\u00f6ffnete Henry Schwermer in der M\u00fcnzstra\u00dfe in K\u00f6nigsberg i. Pr. seine Konditorei und ein kleines Cafe.  <\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des gro\u00dfen Erfolgs baute Schwermer 1911 eine gro\u00dfe Terrasse zur Schlossteichpromenade ausgerichtet, an. Damit war das Cafe Schwermer in den letzten Jahren K\u00f6nigsbergs eine feste Institution; die malerische Lage mit Blick auf den Schlossteich, einem Quell der Ruhe in dieser quirligen Stadt, war ein beliebter Treffpunkt der K\u00f6nigsberger.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6gen uns gerne in die Atmosph\u00e4re\ndieses einmaligen Cafes hineinversetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Sommer, die Sonne spiegelt sich auf dem See, die G\u00e4ste sind vor zu viel Sonnenstrahlung durch die leicht im Wind rauschende Linden gesch\u00fctzt. Das Schloss, die Keimzelle K\u00f6nisgbergs, spiegelt sich m\u00e4chtig und erhaben im Schlossteich, auf dem Schw\u00e4ne und Enten ihre Bahnen ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vereinzelt sieht man Verliebte in Paddelbooten \u00fcber den See rudern. Kinder lachen und V\u00f6gel singen in den B\u00e4umen. Auf der Terrasse des Cafe Schwermer herrscht Hochbetrieb, ab den 1930er Jahren leistete sich das Cafe 24 Kellner, sowie 2 Jungen die mit Zigaretten herumgingen. Hier trafen sich die K\u00f6nigsberger B\u00fcrger, hier unter Sonnensegeln und beim Klang von mond\u00e4ner Musik; Schwermer leistete sich damals eine eigene Hauskapelle. Dies alles machte jenes Cafe am Schlo\u00dfteich zu einem \u00fcberaus beliebten Treffpunkt in K\u00f6nigsberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Henry Schwermer starb 1918 und seine 22-j\u00e4hrige Tochter Charlotte \u00fcbernahm das Gesch\u00e4ft. Im Jahr 1930 pachtete sie zuerst und kaufte im Jahr darauf die \u201eSchlo\u00df-Konditorei\u201c &#8211; damit vergr\u00f6\u00dferte sie die Kapazit\u00e4ten auf 1000 Sitze, zu jener Zeit leistete sie sich auch die oben erw\u00e4hnte Kapelle.  <\/p>\n\n\n\n<p>Ein K\u00f6nigsberger sagte einmal, dass man im Cafe Schwermer drei Gen\u00fcsse zu sich n\u00e4hme; einmal das bekannte Konfekt, die wunderbare Musik und die Aussicht auf den Schlossteich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Versand des K\u00f6nigsberger Marzipans\nmachte die Konditorei weltbekannt und geh\u00f6rt auch heute noch zu den\ngro\u00dfen Markennamen, wie L\u00fcbecker Marzipan, Aachener Printen oder\ndem Dresdner Christstollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch die Jahre des zweiten Weltkriegs sollten an Schwermer nicht spurlos vorbeigehen. In den ersten Jahren schien K\u00f6nigsberg noch wie eine Insel des Friedens mitten im Weltkrieg &#8211; der Krieg war weit weg. Das einzige, was die Bev\u00f6lkerung daran erinnerte dass Krieg war, waren die grauen Soldatenr\u00f6cke die zu einem allt\u00e4glichen Anblick wurden. Auch Heimkehrer und Soldaten auf Fronturlaub pr\u00e4gten zunehmend das Bild.<\/p>\n\n\n\n<p>Meistens war das Verh\u00e4ltnis zu den Urlaubern angespannt; die Heimkehrer wussten, was an der Front vor sich ging und vielen war bewusst, dass dieser Krieg von deutscher Seite gegen jede Kriegsordnung verstie\u00df.  <\/p>\n\n\n\n<p>So beichtete ein Polizist, der auch\nMitglied eines Artillerieregiments der SS war und an der Ostfront\nk\u00e4mpfte, dem letzten Pfarrer von K\u00f6nigsberg Hugo Linck wahrhaft\nGrausiges. Der Polizist beichtete Linck, dass er an der Ostfront in\nPolen den Befehl erhalten h\u00e4tte wehrlose Juden zu erschie\u00dfen. Ihm\nwurde zwar ein strengstes Redeverbot \u00fcber die Vorg\u00e4nge an der Front\nerteilt, doch dr\u00fcckte ihn sein Gewissen offenbar zu stark.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Soldaten, die auf Urlaub waren, wirkten verschlossen und ein Keil des Schweigens und der Entfremdung ging durch ganze Familien und Freundeskreise; die Heimkehrer hatten Schreckliches gesehen und durften mit niemanden dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da konnte selbst ein St\u00fcck Torte und ein Marzipanhappen von Schwermer wenig ausrichten. Der Krieg war in den K\u00f6pfen der Menschen und die idyllische Atmosph\u00e4re um den Schlossteich konnte dar\u00fcber nicht hinwegt\u00e4uschen. Vielleicht half sie ein St\u00fcck weit die schreckliche Realit\u00e4t zu verdr\u00e4ngen, doch sollte sp\u00e4testens im August 1944 die Illusion von der Realit\u00e4t eingeholt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor gab es aber Lebensmittelengp\u00e4sse und ein St\u00fcck Torte von Schwermer wurde nur noch auf Marken ausgegeben. Auch der gute Kaffee wurde durch Ersatzstoffe abgel\u00f6st und ein richtiger Tee gegen ein \u201eHei\u00dfgetr\u00e4nk\u201c eingetauscht. Der Mangel machte sich auch in der sch\u00f6nen heilen Cafewelt bemerkbar. Wie viele andere hatte die Familie Schwermer, bzw. seit Charlotte geheiratet hatte die Familie Stiel, Freunde auf dem Land die dazu beitrugen den Speiseplan zu bereichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch im Jahr 1944 und der Schlacht um K\u00f6nigsberg im Folgejahr sollte auch das Cafehaus am Schloss nicht \u00fcberstehen. Noch vor der ber\u00fchmten Schlacht gelang es Charlotte und ihrer Tochter am 25.1.1945 von Pillau aus eines der letzten Schiffe nach Westen zu nehmen.<br><br> <\/p>\n\n\n\n<p>Noch im selben Jahr landeten Charlotte und ihre Tochter Lieselotte in Bad-W\u00f6rishofen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort hatten sie Freunde, die sie noch\nvon einem vergangenen Kuraufenthalt aus dem Jahr 1938 kannten. Die\ndamalige Hoffnung sie noch einmal zu besuchen zerschlug sich als der\nKrieg begann, sogar einen Tennisschl\u00e4ger soll Charlotte dort stehen\ngelassen haben. Eine ehemalige in der Kneippstadt lebende\nBuchhalterin der Firma Schwermer gab schlie\u00dflich den Ausschlag dazu,\ndass die Familie sich dort ansiedelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst versuchten Mutter und Tochter selbstgemachte Puppen zu verkaufen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Zu Hilfe kam ihr Sohn und Bruder Dietrich, der aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen wurde; er sollte die von Mutter und Tochter gefertigten Puppen verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch waren die Erfolge aus K\u00f6nigsberg nicht vergessen, ebensowenig wie das Rezept f\u00fcr das ber\u00fchmte K\u00f6nigsberger Marzipan von Charlottes Vater und so stellte ein fr\u00fcherer L\u00fcbecker Fabrikant der Familie im Jahr 1949, p\u00fcnktlich zur W\u00e4hrungsreform, eine nicht unerhebliche Kilozahl an Marzipanrohmasse auf Kredit zur Verf\u00fcgung. Ebenso wurde die Familie von Freunden finanziell gest\u00fctzt.<br>Unter beschr\u00e4nkten r\u00e4umlichen Bedingungen und unter Rohstoffmangel wurden die ersten K\u00f6nigsberger Marzipanhappen nach dem Untergang K\u00f6nigsbergs in Westdeutschland hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Kundenkreis stellten\nehemalige K\u00f6nigsberger dar, als es dann hie\u00df, dass Schwermer in Bad\nW\u00f6rishofen wieder produzierten erweiterte sich der Kundenstamm um\nein Vielfaches. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ging sogar so schnell, dass die\nFamilie bereits 1950 die Angebotspalette um Schokolade erweitern\nkonnte und im Jahr 1954 wurde in Bad W\u00f6rishofen dann ein neues Cafe\ner\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angebotspalette wuchs stetig. Charlotte Stiel, geborene Schwermer aus K\u00f6nigsberg i. Pr. hatte es geschafft das Traditionsunternehmen nach Westdeutschland r\u00fcber zu retten und sich eine neue Existenz aufzubauen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Als ein besonderes Zeichen der Vers\u00f6hnung k\u00f6nnte man die Anwesenheit K\u00f6nigsberger Pralines im Weltall auf dem russischen Raumschiff &#8216;Mir&#8217; (was sowohl Frieden und auch Welt bedeutet auf Russisch) im Jahr 1992 deuten. Ein Jahr nach dem Zerfall der Sowjetunion und der \u00d6ffnung der Gebietsgrenzen des ehemaligen Ostpreu\u00dfens. Knappe 50 Jahre nach dem Verlust der Stadt K\u00f6nigsberg war es ehemaligen B\u00fcrgern wieder m\u00f6glich in ihre Stadt zu reisen, die sich allerdings stark ver\u00e4ndert pr\u00e4sentierte und heute Kaliningrad hei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:<\/p>\n\n\n\n<p>o.A. in Schwermer(Hrsg.). <em>Schwermer-Geschichte \u201eEine Liebeserkl\u00e4rung an Ostpreu\u00dfen\u201c<\/em> (Werbematerial) sowie auf [<a href=\"http:\/\/www.schwermer.de\/\">www.schwermer.de<\/a>]<\/p>\n\n\n\n<p>Sattler, G.O.E (1997). <em>K\u00f6stlichkeiten und Besonderheiten aus Ost,- und Westpreu\u00dfen.<\/em>(1.Auflage) Husum:Husum Druck<\/p>\n\n\n\n<p>o.A. <em>Marzipan<\/em>. auf [https:\/\/www.bdsi.de\/warenkunde\/bonbons-und-zuckerwaren\/marzipan\/]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Namen K\u00f6nigsberg i.Pr. sind nicht nur die gro\u00dfen Namen der K\u00f6nige und die Erinnerungen an die Kr\u00f6nungsfeierlichkeit von K\u00f6nig Friedrich I in Preu\u00dfen verkn\u00fcpft, nein K\u00f6nigsberg ist und war vor allem f\u00fcr&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":262,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"2.8.11","language":"gb","enabled_languages":["de","gb","ru","pl"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"gb":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"pl":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260"}],"collection":[{"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=260"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":646,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260\/revisions\/646"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/media\/262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/west-ost-preussen.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}